FORSCHUNGSTELEGRAMM SEPT 2016 (NR. 10/16)

Internetnutzung weltweit und im Ländervergleich:
ÖsterreicherInnen nutzen das Internet weniger häufig als Deutsche

  • Mehr als Dreiviertel der EuropäerInnen nutzen das Internet, allerdings nur ein Viertel der AfrikanerInnen
  • 56 % der ÖsterreicherInnen sind mindestens einmal pro Woche in der Freizeit im Internet – im Vergleich zu 76 % der Deutschen!
  • Ein Viertel der ÖsterreicherInnen verwendet das Internet nie – in Deutschland ist das nicht ganz ein Fünftel

Institutsleiter Prof. Peter Zellmann: Die Deutschen sind intensiver und häufiger im Netz als die ÖsterreicherInnen. Da es bei der grundsätzlichen Nutzung nur einen geringen Unterschied gibt, liegt die Vermutung nahe, dass der Lebensstil der ÖsterreicherInnen nicht so digitalisiert ist wie jener der Deutschen. Die Frage, ob das nun als Nachhinken zu interpretieren ist oder als Einsicht für eine höhere Lebensqualität bezeichnet werden kann, wird uns noch lange beschäftigen. Bis vor einigen Jahren war es nämlich noch eher umgekehrt!“ [...]

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PROJEKTE

Aktuell

  • Seebad Weiden
    Die Neuverpachtung des Traditionsbetriebes „Seebad Weiden“ hat die Gemeinde zum Anlass genommen, eine Neupositionierung des Angebotes vorzunehmen.

    Das IFT hat den Gemeinderat beim Inhalt der Ausschreibung (Angebotsentwicklung) und bei der Auswahl des Siegerprojektes beraten. Ein von Prof. Zellmann moderierter Prozess der Bürgerbeteiligung rundet den Auftrag ab. Dabei sollen Wünsche, Anregungen aber auch Bedenken der Bevölkerung in die Endausführung des Projektes einfließen. Ziel ist es, die regionale Wertschöpfung zu steigern, Betriebskooperationen zu ermöglichen und das Gastgeberbewusstsein möglichst vieler direkt und indirekt betroffener WeidenerInnen zu fördern.

  • Renaissance der Wirtshauskultur?
    In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Burgenland wird in einer großangelegten Studie (quantiativ und qualitativ) untersucht, inwieweit das traditionelle "Wirtshaus" Zukunft hat. Wie ist die konkrete Bedürfnislage der möglichen Gäste? Wie schätzen die UnternehmerInnen die Chancen ein?

    Die Repräsentativbefragung der BurgenländerInnen, SteirerInnen und NiederösterreicherInnen wird mit den Betrieben erarbeitet und in einer Großveranstaltung analysiert. Schlussfolgerungen und Vorschläge an die Politik werden dann auf dieser Basis in einer weiteren Veranstaltung gemeinsam festgelegt.

Laufend bzw. abgeschlossen